BA

Im Mittelpunkt des Studiums stehen – das ist Stuttgarter Tradition – die Projektarbeiten, im BA-Studium flankiert von entsprechenden konservierungstechnischen Seminaren, Workshops und praktischen Übungen zu Herstellungstechniken. Bei Letzterem können wir auf eine besondere Spezialität der Stuttgarter Kunstakademie zurückgreifen: die Vielfalt an künstlerischen Werkstätten mit ihren technischen Lehrern. Die Themen der BA-Restaurierungsprojekte werden mit den Vorlesungen in Werkstoffkunde und -geschichte synchronisiert, um Theorie und Praxis zu verzahnen. Restaurieren ist nicht ohne das Verständnis der Materialität der Objekte möglich, entsprechend werden Lehrveranstaltungen zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen und ihren Anwendungen in der Restaurierung, der Materialuntersuchung und der präventiven Konservierung angeboten. Der Bedeutung der Dinge spüren geisteswissenschaftliche Vorlesungen zu Archäologie, Ethnologie und Europäischem Kunsthandwerk nach. Den erfolgreichen Start ins Studium sollen gemeinsame Lehrveranstaltungen aller BA-Studiengänge zum wissenschaftlichen Arbeiten, Dokumentieren, Zeichnen, Fotografieren und EDV-Einsatz gewährleisten. Das Gelernte lässt sich dann gleich in den Dokumentationen zu den Projektarbeiten umsetzen. Exkursionen ins In- und Ausland erweitern den Horizont.

Im sechsten Semester wird das BA-Studium mit einer Prüfung zur Werkstoffkunde und Konservierungstechnik und der Projektarbeit des 6. Semesters, die als Bachelor-Abschlussarbeit fungiert, beschlossen.