MA-Studium

Im viersemestrigen MA-Studium stehen frei gewählte Restaurierungsprojekte im Vordergrund. In 2 Semesterarbeiten werden allgemeine Themen weitgehend selbstständig bearbeitet: Sie können aus den Bereichen Konservierungstechnik, Quellenschriften/Kunsttechnik, naturwissenschaftliche Untersuchung, präventive Konservierung usw. stammen und bereiten auf die Master-Arbeit im 4. Semester vor. Daneben können aus einer Vielzahl von Wochenkursen zwölf Module ausgewählt werden. Sie decken die Gebiete  Archäometrie/Materialwissenschaften, Konservierungswissenschaften, Kunstwissenschaft und Kulturmanagement sowie moderne Kunst ab.

Die einzelnen Lehrveranstaltungen werden sind im MA-Modulhandbuch näher beschrieben.

Graphische Übersicht Studienplan MA

An das – wie überall – stark reglementierte BA-Einführungsstudium schließt sich im Masterstudium ein Reich großer akademischer Freiheit an. Die Masterstudierenden können weitgehend frei Schwerpunkte setzen, sei es bei der Wahl der Themen der Projekt- und der Semesterarbeiten oder der einwöchigen Theorieblöcke. Das Masterstudium soll bis an die Grenzen des Wissens vordringen. Daraus ergeben sich Anregungen und Ideen, den Kenntnisstand zu erweitern. In der Verbindung von Lehre und Forschung hat der Studiengang einen klassischen, universitären Anspruch. Restaurierung wird nicht nur auf wissenschaftlicher Grundlage vermittelt, sondern auch durch neue Erkenntnisse vorangetrieben. Gerade in der Forschung lässt sich viel lernen, was dann auch Eingang in die Lehre finden kann. Zahlreiche Fachpublikationen aus dem Studiengang sind dabei nicht nur aus Beiträgen der Lehrenden, sondern auch aus Qualifizierungsarbeiten der Studierenden hervorgegangen, angefangen von der Projekt- über die Master- bis zur Doktorarbeit.