STUTTGARTER COLLOQUIEN

Zu einem festen Bestandteil der Kontaktpflege mit dem Berufsfeld haben sich die Objects‘ Conservation Colloquia an der Akademie entwickelt. Als international ausgerichtete Serie von Kurzkonferenzen zu Spezialthemen mit Gastrednern und eigenen Beiträgen haben sie sich nicht zuletzt dank der Unterstützung durch Kooperationspartner aus dem In- und Ausland einen festen Platz erobert.

Die Reihe startete ganz ohne Masterplan im Jahre 2005: Zu einem Vortrag von Christian Degrigny (Modern Electrochemical Methods in Metals Conservation) wollten wir auch Externe einladen. Um Reisegenehmigungen zu erleichtern, fügten wir einige Präsentationen aus dem Studiengang zu einem Metals Conservation Colloquium zusammen. Die überaus positive Reaktion darauf ermutigte uns 2006 zu einem Ceramics Conservation Colloquium mit u.a. Norman Tennent und Victoria Oakley als Gastredner, in das ein Besuch in Ludwigsburg integriert wurde. 2007 wechselten wir (ausnahmsweise) beim ‚Antike Bronzen Kolloquium‘ wegen der deutschsprachigen Gastredner (Frank Willer, Uwe Peltz, Roland Schwab) zur Konferenzsprache Deutsch. Ganz in Englisch fand dann wieder 2008 das Glass Conservation Colloquium mit u.a. Sandra Davison und Kate van Lookeren Campagne statt, in dem ein Besuch der Sammlung Ernesto Wolf nicht fehlen durfte. Nach einer Pause 2009 wegen eines Forschungssemesters in LA folgte 2010 dann das Iron Conservation Colloquium, das organisiert von Britta Schmutzler mit zahlreichen Gästen aus aller Welt, einer eigenen Homepage und einer Broschüre mit erweiterten Kurzfassungen der Beiträge neue Standards setzte. Im Akademiejubiläumsjahr 2011 folgte dann organisiert von Andrea Fischer The Life of Things – The Preservation of Ethnographic Objects and Their Stories. 2012 ging es dann wieder um Bronze Conservation mit Sessions zu Bronzes of the Old World, Bronze Corrosion und Conservation of Outdoor Bronzes.

Das Colloquium 2013 stand ganz im Zeichen des 25jährigen Jubiläums des Studiengangs. Der dazu erschienene Band „Was wären wir ohne die Dinge!“ ist im Fachgruppensekretariat oder bei Siegl erhältlich (29 €). Das gemeinsam mit dem Landesmuseum veranstalte Glass Deterioration Colloquium 2015 präsentierte u.a. die Akademieforschung zur „Glas-induzierten Metallkorrosion von Museums-Exponaten“ im GIMME-Projekt vor. Im Mai 2016 luden wir gemeinsam mit dem LAD BW parallel zur großen Landesausstellung zu den Pfahlbausiedlungen im Kloster Schussenried zum „Wet Wood Conservation Colloquium“ ein, Thema u.a.: das DFG-Forschungsprojekt zur Gefriertrocknung.
2017 werden ehemalige und aktuelle DoktorandInnen des Studiengangs aus ihrer Forschung berichten. Im Jahre 2018 haben wir dann das ‘7th Experts Meeting Enamel on Metals‘ Conservation‘ des ICOM-CC Enamel Networks zu Gast.

Internationale Fachtagungen am Studiengang

Objects’ Conservation Colloquia
2005  Metal Conservation
2006  Ceramics Conservation
2007  Antike Bronzen
2008  Glass Conservation
2009  Forschungssemester
2010  Archaeological Iron Conservation
2011  Ethnographic Objects
2012  Bronze Conservation
2013 Jubiläumscolloquium
2014 Forschungssemester
2015 Glass Deterioration Colloquium
2016 Wet Wood Conservation Colloquium

Geplant:
2017 Forschungscolloquium Objektrestaurierung
2018 Enamel on Metals Colloquium
2019 Forschungssemester